Ein Hauch von Moskau in Berlin: Zarenhof Hotel nahe der Karl-Marx-Allee

Entfernung vom Hotel: 2,2 Km

Als „erste sozialistische Straße“ auf deutschem Boden war die Karl-Marx-Allee – oder Stalinallee wie sie zwischen 1949 und 1956 hieß – lange Zeit Objekt heftiger Kritik für den Westen. Sie diente als Aushängeschild einer neuen sozialistischen Gesellschaft, in der Arbeiter wie in Palästen wohnen sollten. Heute zeugt die Straße vom Einzug einer designorientierten, hippen und jungen Community.

Werden Sie Zeuge von diesem einzigartigen Schauplatz, an dem, einmal mehr in Berlin, sozialistische Vergangenheit und Moderne aufeinandertreffen und nahtlos ineinander verschmelzen, um einen neuen Raum zu schaffen, der Freigeister beflügelt – buchen Sie noch heute ein Zimmer im Zarenhof Hotel in Nähe der Karl-Marx-Allee!

Hotel nahe der Karl-Marx-Allee Berlin mit Blick auf Frankfurter Tor

Zarenhof – Ihr ✰✰✰✰ Hotel in der Nähe der Karl-Marx-Allee

Das Zarenhof Hotel nahe der Karl-Marx-Allee steht für erstklassigen Service vom Zeitpunkt Ihrer Anreise bis zum Check-out. Durch die günstige Lage des Hotels sind Sie inmitten des kreativen und aufregenden Geschehens im Szenekiez Friedrichshain. Großzügige Öffnungszeiten, zahlreiche Bars, Kneipen und Restaurants, die angesagtesten Clubs Berlins, genauso aber auch ein Stück unübersehbare Geschichte neben all dem hippen Lifestyle-Programm.

Tauchen Sie ein in das Ambiente im Zentrum des jungen Ost-Berlins

Friedrichshain – oder Fhain wie seine Bewohner gerne abkürzen – liegt im Berliner Osten. Die Geschichte der deutschen Teilung kann man hier auch fast 3 Jahrzehnte nach dem Mauerfall noch deutlich an den Fassaden ablesen. Herrschaftliche Bauten erinnern stets an den stalinistisch-neoklassizistischen Stil der 1950er Jahre DDR. Wenn man genau hinsieht, weht ein Hauch Moskau noch über die Straßen.

4-Sterne Hotel bei der Karl-Marx-Allee buchen

 

Dobre utro – guten Morgen! Auch im Zarenhof geht es gar russisch her: Das Hotel Berlin Karl-Marx-Allee spiegelt mit seinem prunkvollen Ambiente den Charme dieser vergangenen Zeit wieder und lässt seine Gäste wie russische Zaren und Zarinnen wohnen wie auch dinieren.

 

Zur Unterkunft: In den Zimmern des Hotels, die alle eine ruhige Lage in Richtung Innenhof haben, können Sie Ruhe und Entspannung nach einem erlebnisreichen Tag in der „Stadt, die niemals schläft“ ungestört genießen. Ob vom Haupt- oder Ost-Bahnhof kommend, vom Flughafen oder mit dem Auto, wir geben Ihnen gerne Empfehlungen für die unkomplizierteste Anreise. Reservieren Sie noch heute Ihr Zimmer oder Apartment im 4-Sterne-Zarenhof Hotel Berlin Friedrichshain!

 

Folgende Zimmer-Optionen stehen Ihnen für die Buchung zur Verfügung:

 

Unterkunft im Superior Zimmer
Nähe Karl-Marx-Allee Berlin

Unterkunft im
Deluxe Zimmer
Nähe Karl-Marx-Allee

Unterkunft in einem
der Zarenhof Apartments
Nähe Karl-Marx-Allee

  • 4-Sterne
  • Unterkunft für 1-2 Personen
  • 1 Doppelbett oder 2 Einzelbetten
  • Kostenloses WLAN
  • Kabelfernsehen/ HD-TV
  • Dusche / WC
  • Telefon
  • Safe
  • Schreibtisch
  • Sessel oder Sofa im Zimmer
  • Haartrockner
  • Kosmetikspiegel
  • verfügbar ab 59 Euro/ Nacht (inkl. Frühstück)
  • 4-Sterne
  • Unterkunft für 1-4 Personen
  • Kostenloses WLAN
  • Kabelfernsehen/ HD-TV
  • Dusche / WC
  • Telefon
  • Safe
  • Schreibtisch
  • gemütliche Sitzecke
  • Haartrockner
  • Kosmetikspiegel
  • verfügbar ab 69 Euro / Nacht (inkl. Frühstück)
  • 4-Sterne
  • Unterkunft für bis zu 3 Personen
  • Kostenloses WLAN
  • Küchenzeile
  • gemütliche Sitzecke mit Schlafsofa
  • Kabelfernsehen/ HD-TV
  • Dusche / WC
  • Telefon
  • Safe
  • Schreibtisch
  • Haartrockner
  • Kosmetikspiegel
  • verfügbar ab 79 Euro / Nacht (inkl. Frühstück)

Weitere Informationen zu Booking des Hotels, Ankunft und Aufenthalt im Zarenhof in Friedrichshain:

  • Zimmer für jedes Budget
  • Frühanreise ab 11.00 Uhr möglich
  • Kostenlose Stornierung des Hotels bis 18 Uhr am Anreisetag möglich (ausgenommen sind Messen und Feiertage)
  • Garantierte Buchung des Hotels für eine Anreise nach 18 Uhr per Kreditkarte möglich
  • Sparen Sie Zeit, indem Sie das bereits ausgefüllte City Tax Formular beim Check-In vorlegen.
  • Fahrradverleih an der Rezeption des Hotels
  • Parken auf der Straße mit Parkvignette möglich
  • Parkplatz in der Tiefgarage (begrenzte Stellplätze) – 14 Euro pro Tag

Jetzt buchen und vor Ort zahlen!

Die Karl-Marx-Allee damals und heute: ein Spiegel deutscher Geschichte

Einst der ganze Stolz der DDR, heute ein beeindruckendes Relikt des Sozialismus in Berlin: die Karl-Marx-Allee. Auf ganzen 2 Kilometern erstreckt sich die Straße zwischen Strausberger Platz und Frankfurter Tor und glänzt nach wie vor in einem nostalgischen Ost-Charme. Kaum vorstellbar, dass hier nach dem zweiten Weltkrieg nur Trümmer lagen. Tatsächlich gehört der Wiederaufbau der Karl-Marx-Allee zu einem der größten Straßenbebauungsprojekten, nicht nur der DDR, sondern des 20. Jahrhunderts.

Nach den heftigen Kriegszerstörungen entschied die SED – dem großen Bruder Russland nacheifernd – mit dieser Allee ein Exempel allergrößter Pracht im sog. “Zuckerbäckerstil” zu statuieren. Von 1952 bis 1960 wurde die Straße auf 90 Meter verbreitert (damit breiter als die Champs-Élysées in Paris) und sieben- bis neun-geschossige Wohnhäuser und Hochhäuser im stalinistisch-neoklassizistischen Stil der 50er Jahre errichtet. Die Arbeiterpaläste im “Zuckerbäckerstil” entstanden.

 

“Zuckerbäckerstil” und das Einmaleins der Sowjetarchitektur

Kerzengerade. Breit. Gesäumt von kolossalen und palastartigen Bauwerken, die mit Arkaden, Kolonnaden und Säulen geziert sind. Kunstvoll geflieste Häuserfronten. Überdimensionale Laternen.

Derlei oberflächlich und kleinteilig verzierte Opulenz ist es, die man unter dem Namen “Zuckerbäckerstil” oder “Stalinbarock” kennt. Der Konditor wird als Analogie herangezogen, um die zuckrigen Verzierungen aus der Backkunst, die in der Architektur in Form von Stuck und anderen steinernen Dekor-Elementen auf der Fassade, zu verdeutlichen. Der Begriff “Zuckerbäckerstil” wird synonym für den sozialistischen Klassizismus verwendet und zieht sich nicht nur durch große Teile von Moskau.

Am eindrücklichsten in Berlin kommt der Stil am Beispiel der Karl-Marx-Allee durch. In den unteren ein oder zwei Geschossen wurden der Stalinallee Läden und Gaststätten untergebracht, die Obergeschosse beherbergen Wohnungen. Die Fassaden sind zum Teil mit ornamentaler Baukeramik verkleidet. Gemäß den Moskauer Vorgaben wurden nationale Elemente, im Berliner Fall Einzelformen aus der Schinkelzeit, eingearbeitet.

 

Wahrzeichen des sozialistischen Prachtboulevards: Das Frankfurter Tor

Zum Wahrzeichen der Karl-Marx-Allee wurden die beiden Turmbauten am Frankfurter Tor (von Architekt Hermann Henselmann). Sie nehmen grob die Formen der Gontardschen Türme am Gendarmenmarkt auf. Der Blick vom Frankfurter Tor die Karl-Marx-Allee entlang führt geradewegs zum Fernsehturm am Alexanderplatz ein unvergesslicher Anblick, gerade wenn die Sonne untergeht. Und: hervorragende Kulisse für Erinnerungsfotos. Großstadt-Feeling at it’s best!

 

 

 

 

 

 

© CC BY-SA 3.0

 

Das “Haus des Kindes” aka Strausberger Platz

Der Brunnen („Schwebender Ring“ von Fritz Kühn) und der ihn umrahmende Platz bilden eine schöne Einheit. Bei einem Spaziergang oder eine Spazierfahrt mit dem Fahrrad (etwa vom Frankfurter Tor aus in Richtung Alexanderplatz) ist der Platz ein Highlight für die Sinne: Ein einzigartiger Anblick der außergewöhnlichen Zuckerbäcker-Architektur, die 60 Jahre nach Erbauung noch ebenso erstrahlt wie am ersten Tag. Abgerundet wird das Spektakel durch die Fontänen im Zentrum. Wenn ein leichter Wind geht, ist es schön dem Gang des Wassers zu folgen, das vereinzelt über die Straßen fegt. Ein perfektes Zuckerbäckerstil-Beispiel, bei dem trotz der monumentalen Bauwerk-Maße kein erdrückendes, sondern vielmehr belebendes Gefühl auf das Gemüt wirkt. Auf der Südseite des Platzes steht das “Haus des Kindes”, in dem sich bis 1990 ein Puppentheater, ein Kinderkaufhaus und im obersten Geschoss ein Kindercafé befand.

 

Stilwandel und „nachgeholte Moderne”

Die hohen Kosten im Zuckerbäckerstil führten Anfang der 60er Jahre zu einer Stilwende, hin zu einer weniger kostenintensiven Schlichtheit. Neben acht- bis zehn-stöckigen Plattenbauten als Wohnhäuser entstand zwischen Strausberger Platz und Alexanderplatz ein Ensemble von markanten Verkaufspavillons und anderen Bauwerken mit großflächigem Glaseinsatz. Zu den bekanntesten über Deutschland hinaus gehört noch heute das Kino International (Nr. 31, 1961–1963). In dieses Bauwerk-Ensemble aus dem Kollektiv um Architekt Josef Kaiser zählen auch:

  • das Restaurant Café Moskau (Nr. 34, erbaut 1961–1964)
  • das Hotel Berolina (Nr. 33, 1961–1964)
  • die Mokka-Milch-Eisbar (Nr. 35)
  • Kunst im Heim (Nr. 45)
  • das Schuhhaus Zentrum (Nr. 46),
  • der Kosmetiksalon Babette (Nr. 36)
  • der Modesalon Madeleine
  • das Blumenhaus Interflor (Nr. 32)

 

© CC BY-SA 3.0

Tipps für Aktivitäten rund um die Vorzeigestraße der DDR

Genießen Sie das Flair des Ostens auch heute auf der Karl-Marx-Allee und ihrer unmittelbaren Umgebung. Spazieren Sie einfach am Alexanderplatz los in Richtung Frankfurter Tor und lassen sich verzaubern!

Gastronomie

  • ČSA Bar
  • James June Sommergarten
  • Cafe Sibylle
  • Bar Kosmetiksalon Babette

 

 

 

Kulturelles Angebot

  • Kino International
  • Architektur Galerie Berlin
  • Computerspiele Museum
  • Architektur Führung an der Karl-Marx-Allee

 

 

Längster Biergarten der Welt

Alljährlich findet an der Karl-Marx-Allee das Internationale Berliner Bierfestival statt. Im „Längsten Biergarten der Welt“ präsentieren sich 350 Brauereien aus 90 Ländern, mit 2.400 vertretenen Bieren. Es gibt 22 Bierregionen mit kulinarischen Spezialitäten. Zusätzlich lockt ein Bühnenprogramm für Jung und Alt zahlreiche Hopfen und Malz Genießer auf die Biermeile.

Fußläufig vom Hotel Zarenhof in Friedrichshain

Neben der Karl-Marx-Allee gibt es in Fhain und Umgebung noch zahlreiche weitere Sehenswürdigkeiten zu entdecken. Die Nähe des Hotels zum Ostbahnhof macht auch Ausflüge aus Berlin heraus unkompliziert. Hier eine Auswahl an Orten, die es zu besuchen lohnt: